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09.11.2010

Auch bei betrunkenen Radfahrern kann die Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches ...

(Kiel) Hat ein Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille oder mehr am Straßenverkehr teilgenommen, so bestehen berechtigte Zweifel an seiner Eignung zum Führen eines nicht erlaubnispflichtigen Fahrzeugs, die eine Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologisches Gutachtens gem. §§ 3 Abs. 2, 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c) FeV rechtfertigen.  mehr...

09.11.2010

Verwaltungsgerichts Trier: Vino frizzante IGT weiter zulässig

(Kiel) Auch nach Inkrafttreten der neuen europarechtlichen Regelungen zum August 2009 darf derzeit Perlwein aus italienischen IGT-Weinen in Deutschland hergestellt und als Vino frizzante IGT in Verkehr gebracht werden. mehr...

09.11.2010

Geschäftsführers einer GmbH hat keinen Anspruch auf Weiterbeschäftigung in einer seiner früheren Tätigkeit vergleichbaren leitenden Funktion

Eine Tätigkeit unterhalb der Organebene ist typischerweise nicht vereinbart und der abberufene Geschäftsführer kann sie daher auch nicht verlangen.

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08.11.2010

Oberlandesgericht Hamm: Irreführung durch fehlende Transparenz des werblichen Charakters einer Sendung

(Kiel) Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat in einem soeben bekannt gegebenen Urteil entschieden, dass eine Irreführung vorliegt, wenn auf einer Benachrichtigungskarte der werbliche Charakter einer angeblich verpassten Sendung nicht offenbart wird. mehr...

08.11.2010

Rechtsanwalt – Tip – Arbeitsrecht: Nochmal Kündigung wegen Diebstahl / Unterschlagung geringwertiger Sachen

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) im Fall „Emily“ zeigt seine Wirkung: In einer aktuellen Entscheidung des Arbeitsgerichtes Bonn wurde die jüngste höchstrichterliche Rechtsprechung des BAG zur Frage der Kündigung bei Diebstahl / Unterschlagung geringwertiger Sachen aufgegriffen und ausdrücklich bestätigt. mehr...

 
 
08.11.2010

Parteiwechsel durch Erklärung im Haupttermin?

Der BGH hat am 17.09.2010, A.z.: V ZR 5/10 entschieden, dass ein Parteiwechsel durch Erklärung in der mündlichen Verhandlung rechtswirksam vorgenommen werden kann.
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07.11.2010

Amtsgericht München zur Haftung einer Direktbank bei der Anlageberatung

(Kiel)  Schließt ein Kunde einen Depotvertrag mit einer Direktbank unter Ausschluss von Beratungsverpflichtungen, entscheidet er sich bewusst für die Vorteile dieses Geschäftsmodells (z.B. günstigere Konditionen) und gegen das klassische Angebot einer Filialbank (mit persönlichem Kontakt und Beratung), also für mehr Selbstverantwortung im Umgang mit Finanzprodukten. Gibt eine solche Bank Empfehlungen ab, müssen diese transparent und richtig sein. Eine Verpflichtung zu einer umfassenden und vollständigen Anlageberatung ergibt sich daraus aber nicht. mehr...

07.11.2010

Zusammenstellung geplante Änderung im SGB II

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mein heutiger Newsletter zu folgenden Punkten: mehr...

06.11.2010

Bankrecht Online: Verluste aufgrund von Filmfonds, Aktienfonds, Zertifikaten oder Obligationen?

Als die Lebensversicherung bzw. der Sparbrief von Frau A / Herrn B fällig wurde wusste der Bankberater genau Bescheid. Pünktlich meldete er sich, um den langjährigen Bankkunden ein zeitgemäßes Anlagegeschäft zu vermitteln.
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05.11.2010

Landgericht Hamburg lässt Anklage gegen zehn somalische Piraten wegen Kaperung des ...

(Worms) In dem  Verfahren gegen zehn somalische Angeklagte hat die Große Strafkammer 3 des Landgerichts Hamburg soeben das Hauptverfahren eröffnet und die Anklage wegen eines gemeinschaftlich verübten Angriffs auf den Seeverkehr in Tateinheit mit erpresserischem Menschenraub zur Hauptverhandlung zugelassen. mehr...

05.11.2010

Bundesverwaltungsgericht hebt Ernennung eines Oberlandesgerichtspräsidenten im ...

(Stuttgart) Die Beförderung eines Richters oder Beamten in ein höheres Amt kann von einem unterlegenen Mitbewerber vor den Verwaltungsgerichten mit Erfolg angefochten werden, wenn der Dienstherr den ausgewählten Bewerber unter Verletzung des Grundrechts des Mitbewerbers auf wirkungsvollen Rechtsschutz ernannt hat. Der Grundsatz der Ämterstabilität steht dem nicht entgegen. Die Klage hat Erfolg, wenn die Bewerberauswahl Rechte des Mitbewerbers verletzt.  mehr...

05.11.2010

Bundesgerichtshof : Befristung des Aufstockungsunterhalts unwirksam, soweit der Grundsatz der nachehelichen Solidarität aufgrund langer Ehedauer nicht beachtet

(Schwabmüchen -Augsburg) Der BGH hat mit seiner aktuellen Entscheidung, Aktenzeichen: XII ZR 202/08 folgende Leitsätze zu BGB § 1578 b aufgestellt:
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05.11.2010

Strafrecht: Tagessatz kann auf einen Euro festgesetzt werden

Die Revision wird mit der Maßgabe, dass die Höhe des Tagessatzes hinsichtlich der wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verhängten Einzelstrafen auf einen Euro festgesetzt wird, als unbegründet verworfen, weil die Überprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsbegründung einen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten nicht ergeben hat.

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05.11.2010

Landesarbeitsgericht Hamm erklärt fristlose Kündigung wegen des Verzehrs von Pommes frites ...

(Stuttgart)  Das Landesarbeitsgericht Hamm hat am 04. November 2010 das Verfahren entschieden, in dem es um eine fristlose Kündigung wegen des Verzehrs von Pommes frites und Frikadellen ging und die Kündigung für unwirksam erklärt. mehr...

05.11.2010

EU-Führerschein/ Fahren ohne Fahrerlaubnis: Pflichtverteidiger-Beiordnung wegen schwieriger Rechtslage möglich

Hier wurde gegen den Angeklagten ein Strafbefehl wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG) erlassen. Ihm wurde vorgeworfen im Besitz einer tschechischen Fahrerlaubnis zu sein, jedoch das Wohnsitzerfordernis für diese nicht erfüllt zu haben. Dafür hätte er seinen ordentlichen Wohnsitz für 185 Tage in der Tschechischen Republik haben müssen. mehr...

 
 
05.11.2010

Absehen vom Fahrverbot trotz qualifizierten Rotlichtverstoßes

Vorliegend wurde dem Betroffenen ein Rotlichtverstoß gem. § 37 Abs. 1, Abs. 2 S. 2 Nr. 1 StVO vorgeworfen. An einer Kreuzung mit einer Lichtzeichenanlage übersah er diese aus Unachtsamkeit, obwohl die Rotlichtphase bereits seit 1,46 Sekunden andauerte. mehr...

05.11.2010

Keine fristlose Kündigung trotz mehrfacher Beleidigung

Ein Kraftfahrer, der bei einer seiner Auslieferungen den stellvertretenden Liegenschaftsverwalter mehrfach mit dem Kraftausdruck „Arschloch“ betitelt hat, darf nicht fristlos gekündigt werden. Das Landesarbeitsgericht hält eine Abmahnung für ausreichend, da der Kraftfahrer in der Vergangenheit noch nicht negativ aufgefallen ist und er nicht wusste, dass es sich bei der Person um den stellvertretenden Liegenschaftsverwalter handelte. mehr...

05.11.2010

Kein Markenschutz für SM-Karikatur

Das Bundespatentgericht hat die Beschwerde auf Zurückweisung der Markenanmeldung einer SM-Karikatur abgelehnt. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass das Bild gegen die guten Sitten verstößt. mehr...

05.11.2010

Mutter hat keinen Auskunftsanspruch gegenüber TK-Anbieter über den Kindsvater

Eine Mutter hat gegenüber einem Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen kein Auskunftsanspruch bezüglich der Kontaktdaten eines Anschlussinhabers zu auch, wenn es sich bei dem Anschlussinhaber um den Vater ihres Kindes handelt. Für ein solches Auskunftsersuchen fehlt es an einer gesetzlichen Anspruchsgrundlage. mehr...

05.11.2010

GEZ-Pflicht für internetfähige PC

Internetfähige PC sind mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht vom 27.10.2010 endgültig rundfunkgebührenpflichtig. Dabei kommt es nicht darauf an, ob tatsächlich Radio- bzw. Fernsehsendungen mit dem Rechner empfangen werden. Falls aber in einem Haushalts bereits Rundfunkgebühren für ein anderes Gerät bezahlt werden, beinhalten diese auch alle vorhandenen internetfähigen PC. mehr...

 
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