(Stuttgart) Das Bundesarbeitsgericht hatte soeben zur betrieblichen Altersversorgung und Nichtberücksichtigung von Zeiten eines früheren Arbeitsverhältnisses im Falle einer Lufthansa-Angestellten zu entscheiden. mehr...
(Stuttgart) Nach einer Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts kann eine fristlose Kündigung gerechtfertigt sein, wenn ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber n öffentlicher Sitzung erklärt "er lüge wie gedruckt; wie er mit Menschen umgehe, da komme er - der Mitarbeiter – sich vor wie im Dritten Reich". mehr...
(Stuttgart) Das Arbeitsgericht Köln hat soeben die fristlose Kündigung eines Redakteures des Westdeutschen Rundfunks (WDR) für unwirksam erklärt. mehr...
(Kiel) Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat am 19. Januar 2011 in einem Rechtsstreit, in dem die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. gegen einen Getränkehersteller aus der Oberpfalz Unterlassungsansprüche wegen des Verkaufs und der Bewerbung von „Biomineralwasser“ geltend gemacht hatte, ein Urteil verkündet. mehr...
Wenn Anleger ihr Geld in windige Unternehmen investiert haben und diese Pleite gehen, kann bei erkennbarer Falschberatung auch der Vermittler des Anlagemodells in die Haftung genommen werden. Darauf weist der Heidelberger Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Mathias Nittel hin, dessen Kanzlei vor dem Amtsgericht Karlsruhe ein aktuelles Urteil zu Gunsten einer geprellten Kapitalanlegerin erstritten hat. mehr...
Beim Ausweichen nach links in einer Rechtskurve aufgrund eines auf die Fahrbahn laufenden Fuchses ist grundsätzlich von grober Fahrlässigkeit auszugehen. Eine Kaskoversicherung kann somit die Versicherungsleistung kürzen. (LG Trier, 3.4.2010 - 4 O 241/09) mehr...
(Stuttgart) Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat am 18. Januar 2011 entschieden, dass die nach dem Lebensalter gestaffelten Urlaubsansprüche im Manteltarifvertrag Einzelhandel Nordrhein-Westfalen gegen das Verbot der Altersdiskriminierung verstoßen. mehr...
(Stuttgart) Das Bundesarbeitsgericht hat soeben entschieden, dass eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wonach der Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber übernommenen Kosten einer Weiterbildung zurückzahlen muss, wenn er auf eigenen Wunsch vor Abschluss der Weiterbildung aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet, einer Inhaltskontrolle nach § 307 Abs. 1 BGB regelmäßig stand hält, sofern die erfolgreiche Weiterbildung für den Arbeitnehmer von geldwertem Vorteil ist. mehr...
(Kiel) Der Bundesfinanzhof (BFH) hat unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung soeben entschieden, dass zur Geltendmachung von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen der Nachweis einer Krankheit und der medizinischen Indikation der Behandlung nicht mehr zwingend durch ein vor Beginn der Behandlung eingeholtes amts- oder vertrauensärztliches Gutachten bzw. Attest eines öffentlich-rechtlichen Trägers geführt werden muss. Der Nachweis kann vielmehr auch noch später und durch alle geeigneten Beweismittel geführt werden. mehr...
(Kiel) Der Bundesfinanzhof (BFH) hat soeben das Bundesverfassungsgericht angerufen, weil er die rückwirkende Einführung einer Regelung über die Aufteilung von in einem Einmalbetrag geleisteten Erbbauzinsen auf die Laufzeit des Erbbaurechts für verfassungswidrig hält. mehr...
Das Landesarbeitsgericht hatte festgestellt, dass ein Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Ausgestaltung eines Arbeitsverhältnisses ein schützenswertes rechtliches Interesse besitzt, was das Tragen bestimmter Kleidung bzw. das äußerliche Erscheinungsbild eines Arbeitnehmers betrifft mehr...
(Kiel) Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts )OLG) Hamm hatte sich mit der Frage zu befassen, ob ein Wettbewerbsverstoß darin liegt, dass ein Mitbewerber entgegen den Grundsätzen für die Nutzung der Internetplattform eBay als Verkäufer gleichzeitig mehr als 3 Angebote mit identischem Artikel offeriert. mehr...
(Kiel) Der 4. Senat des Bundessozialgerichts hat soeben entschieden, dass ein als selbständiger Rechtsanwalt tätige und privat krankenversicherte Kläger im streitigen Zeitraum des Jahres 2009 von dem Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende die Übernahme seiner Beiträge zur privaten Krankenversicherung in voller Höhe verlangen kann. mehr...
(Kiel) Der Bundesgerichtshof hat soeben entschieden, dass für Klagen auf Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung gegen ein Luftfahrtunternehmen im EU-Ausland, hier USA, ebenfalls die deutschen Gerichte zuständig sind, wenn der Abflug aus Deutschland erfolgt. mehr...
(Kiel) Der Bundesgerichtshof hat soeben eine Entscheidung zum erforderlichen Inhalt eines Mieterhöhungsverlangens bei öffentlicher Förderung von Instandsetzungsarbeiten vermieteter Wohnräume getroffen. mehr...
Die Klinik-Trägerin des Hüttenhospitals in Dortmund, die BKK Hoesch, hatte dem Chefarzt der Geriatrie, Dr. Thomas Vömel, Ende Juli 2010 fristlos gekündigt. Dem Chefarzt wurde zur Last gelegt, in einem Gespräch angedeutet haben, auf Anweisung der Klinik-Leitung in der Vergangenheit Totenscheine manipuliert zu haben. mehr...
Finden sich in Werbeanzeigen einer Zeitung Wettbewerbsverstöße, so haftet der Verleger der Zeitung grundsätzlich nicht. Ausnahmsweise kann eine Haftung doch bejaht werden, wenn der Wettbewerbsverstoß nicht zu übersehen und eindeutig ist. mehr...
Auf einer Internet-Restwertbörse bot die Beklagte im Auftrag eines Autohauses einen Skoda zum Verkauf an. Zusätzlich zur schriftlichen Anzeige fügte die Beklagte ein Bild des Autos hinzu, auf dem eine Standheizung zu erkennen war. In der schriftlichen Anzeige wurde die Standheizung nicht mit erwähnt, da das Autohaus die Standheizung nicht miverkaufen wollte.
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Das Oberlandesgericht Frankfurt hat in einem aktuellen Beschluss entschieden, dass sogenannte "Abofallen" im Internet unter den gewerbsmäßigen Betrug fallen. Bisher haben zahlreiche Staatsanwaltschaften die Ermittlungsverfahren gegen die Angebote von Internetbetreibern eingestellt, da sie keine Täuschung der Kunden bejahen konnten. In diesen Fällen liegt keine Täuschung vor, da der Entgelthinweis im Kleingedruckten zu finden war und die Kunden somit die Möglichkeit zur Kenntnisnahme hatten. mehr...
(Kiel) Die durch das Jahressteuergesetz 2010 rückwirkend angeordnete Besteuerung von Zinsen, die der Fiskus auf Steuererstattungen zahlt, ist nach Ansicht des 5. Senates des Finanzgerichts Münster verfassungsgemäß. mehr...