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04.02.2011

Strafbefehl ignoriert Antrag der Staatsanwaltschaft- wirksam !

Das AG Dortmund erlies in einem gegen den Angeklagten anberaumten Hauptverhandlungstermin, zu dem dieser unentschuldigt nicht erschienen war, einen Strafbefehl. Hierin wich das AG jedoch vom Antrag der Sitzungsvertretung der Staatsanwaltschaft (Freiheitsstrafe) ab und verhängte eine Geldstrafe.
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04.02.2011

Häftling verblutet: Gefängnis-Arzt wehrt sich gegen seine Kündigung

Ein Insasse der JVA Nürnberg schneidet sich die Pulsadern auf und löst den Notruf aus. Der Anstaltsarzt kommt aber nicht selbst zum Gefängnis. Daraufhin verstirbt der Häftling. Diesen Vorfall nahm die JVA Nürnberg zum Anlass, dem Mediziner fristlos zu kündigen. mehr...

04.02.2011

Mehr als 1.500 € fürs Babysitten?

Eine Französin hat ihre Nachbarin auf 1.532 € verklagt, weil sie für zehn Stunden Babysitten nicht bezahlt worden ist. Die Klägerin habe im Mai 2010 an zwei Tagen einige Stunden auf das Kind ihrer Nachbarin aufgepasst, weil diese Komplikationen mit ihrer Schwangerschaft hatte und dringend ins Krankenhaus musste. mehr...

04.02.2011

Marathonlauf trotz Arbeitsunfähigkeit

14 Tage war die Arbeitnehmerin krankgeschrieben, doch ihr Arbeitgeber weigerte sich, ihr Gehalt für diesen Zeitraum weiterzuzahlen. Er zweifelte die Arbeitsunfähigkeit an. Nun klagte die Mitarbeiterin vor dem Arbeitsgericht Mannheim auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. mehr...

03.02.2011

Bundesgerichtshof legt EuGH Fragen zur Zulässigkeit des Vertriebs "gebrauchter" Softwarelizenzen vor

(Kiel) Der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat soeben dem Gerichtshof der Europäischen Union Fragen zur urheberrechtlichen Zulässigkeit des Vertriebs "gebrauchter" Softwarelizenzen zur Vorabentscheidung vorgelegt. mehr...

 
 
03.02.2011

Vergleich der Behandlung durch den Arbeitgeber mit Zuständen wie im Dritten Reich genügen möglicherweise für eine außerordentliche Kündigung, wenn eine grobe Beleidigung festzustellen

Das hessische Landesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 14.09.2010, veröffentlicht am 19.01.2011 – 3 Sa 243/10 die Äußerungen eines Arbeitnehmers im Rahmen eines Kündigungsrechtstreits in Bezug auf einen Arbeitgeber ( "er lüge wie gedruckt; wie er mit Menschen umgehe, da komme er - der Mitarbeiter – sich vor wie im Dritten Reich" ) als ausreichenden Grund für eine außerordentliche Kündigung betrachtet. mehr...

03.02.2011

Fristlose Arbeitgeberkündigung gegenüber dem Arbeitnehmer bei verbotswidrigem Rauchen am Arbeitsplatz in Ausnahmefällen zulässig

Grundsätzlich ist verbotswidriges Rauchen am Arbeitsplatz als vertragliche Nebenpflichtverletzung abmahnbedürftig, will der Arbeitgeber im Widerholungsfall eine verhaltensbedingte Kündigung des Arbeitsverhältnisses vornehmen. mehr...

03.02.2011

Anlageberater muss auch erfahrenen Anleger im Beratungsgespräch zu den Risiken der Geldanlage aufklären

Auch ein erfahrender Geldanleger, der mit seiner Anlage mittels steuerlicher Abschreibung eine hohe Rendite erzielen will, muss vom Anlageberater bzw. der beratenden Bank zu den wesentlichen Eigenschaften und Risiken der Geldanlage aufgeklärt werden. So entschied kürzlich das OLG Frankfurt (Urt. v. 08.12.2010, Az. 19 U 22/10).
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03.02.2011

Keine Einlageentschädigung für Scheingewinne:

Der BGH hat in seiner Entscheidung vom Urteil vom 23. November 2010 - XI ZR 26/10 einen Entschädigungsanspruch für Scheingewinne nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz im Fall eines geschädigten "Phoenix – Anlegers verneint“.
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02.02.2011

Bundesgerichtshof hebt Urteil gegen Berliner "Drogenarzt" auf

(Worms) Der Bundesgerichtshof hat soeben ein Urteil des Landgerichts Berlin aufgehoben, mit dem ein 51 Jahre alter, auf psychotherapeutische Behandlungen, spezialisierter Arzt u. a. wegen Körperverletzung mit Todesfolge und der Überlassung von Betäubungsmitteln mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden war und ihn mit einem dauerhaften Berufsverbot für eine Tätigkeit als niedergelassener Arzt und als Psychotherapeut belegt hatte. mehr...

02.02.2011

Nachträglicher Einbau einer Gasanlage in Dienstwagen erhöht nicht den pauschalen Nutzungswert

(Kiel) Der VI. Senat des Bundesfinanzhofs hat soeben entschieden, dass Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Firmenfahrzeug nicht als Kosten für Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage für die sog. 1 %-Regelung einzubeziehen sind. mehr...

02.02.2011

EuGH hat über Steuerfreiheit der Portfolioverwaltung zu entscheiden

(Kiel) Der Bundesfinanzhof (BFH) hat soeben dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) die Frage vorgelegt, ob Banken und andere Vermögensverwalter, die für einzelne Anleger Wertpapiervermögen verwalten (sog. individuelle Portfolioverwaltung), mit diesen Leistungen der Umsatzsteuer unterliegen. mehr...

02.02.2011

Entschädigungszahlung wegen Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Ein Arbeitgeber überwachte seine Arbeitnehmerin seit Juni 2008 mit einer Videokamera an ihrem Arbeitsplatz. Deshalb wurde er vom Landesarbeitsgericht Frankfurt am Main zu einer Entschädigungszahlung von 7.000 € verurteilt. mehr...

02.02.2011

Echtheit eines Produkts keine Werbung mit Selbstverständlichkeiten

Es ist keine unrechtmäßige Werbung mit Selbstverständlichkeiten, wenn ein Online-Händler die Echtheit seiner Textilien anpreist. Nach Meinung des Gerichts ist es, insbesondere auf dem Textilmarkt eben nicht selbstverständlich, dass die Textilien "echt" sind. mehr...

02.02.2011

Noch zu wenig krank - Arbeitgeber muss krankheitsbedigte Kündigung zurücknehmen

Weil eine Arbeitnehmerin öfters krank war und es deshalb zu Unruhe im Betrieb kam, wollte der Arbeitgeber, ein touristischer Betrieb in Bad Dürrheim, der Mitarbeiterin krankheitsbedingt kündigen. Da man sich über die Höhe der Abfindung nicht einigen konnte, nahm der Arbeitgeber die Kündigung wieder zurück. Die Mitarbeiterin muss wieder zur Arbeit erscheinen, sobald sie gesund ist. mehr...

 
 
01.02.2011

Kündigung wegen künstlicher Befruchtung

Frauen, die durch eine künstliche Befruchtung schwanger werden wollen, müssen nicht fürchten, ihren Job zu verlieren. Dies hat das Arbeitsgericht Dresden (AZ: AZ 9 Ca 576/10) entschieden und die Kündigung einer Restaurantfachfrau für unwirksam erklärt. mehr...

01.02.2011

Kündigung aufgrund fehlender christlicher Religionszugehörigkeit

Ein kirchlicher Arbeitgeber darf einer Mitarbeiterin nicht ohne weiteres kündigen, weil diese keiner christlichen Kirche angehört. Das entschied das Arbeitsgericht Ludwigshafen (AZ: 3 Ca 2807/09) in einem am 01.02.2011 bekanntgewordenen Urteil. mehr...

01.02.2011

Gerichtliches Gutachten vs. Privatgutachten - Was gilt?

Widersprechen sich ein gerichtliches Gutachten und ein Privatgutachten, so darf sich der entscheidende Richter nicht einfach ohne Begründung auf das gerichtliche Gutachten verlassen, sondern muss vielmehr die Einwände aus dem privaten Gutachten ernst nehmen, ihnen nachgehen und den Sachverhalt weiter aufklären. (BGH, 12.1.2011 - IV ZR 190/08) mehr...

01.02.2011

Erneut eine Pfandbons-Kündigung vor Gericht

Kassierer, die dringend verdächtig sind, Pfandbons gefälscht zu haben, können fristlos gekündigt werden. Dies entschied das Arbeitsgericht Berlin (AZ: 1 Ca 5421/10)in einer kürzlich bekannt gewordenen Entscheidung. mehr...

31.01.2011

Amtsgericht Itzehoe muss Rekordgeldbuße von 700.000 € gegen Baufirma aus Polen neu verhandeln

(Worms) Der 1. Strafsenat des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts hat soeben entschieden, dass ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, in dem vom Hauptzollamt Itzehoe gegen eine Baufirma mit Sitz in Polen eine Geldbuße von 700.000 € verhängt, die dann jedoch vom Amtsgericht Itzehoe aufgehoben worden war, neu verhandelt werden muss. mehr...

 
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